Freitag, 3. September 2010

Dein Labortag war zu hart, wenn... (Teil 1)

... Du nur Küchenwaagen einer Genauigkeit von 0,1 mg akzeptierst.

... Du Dir nach dem Haarewaschen statt des Föns eine Heatgun wünschst.

... Du nach dem Geschirr Abwaschen die Spritzflasche mit Dest-Wasser zum Nachspülen suchst.

... Du nicht mehr duschst, sondern nur noch Sandbäder nimmst.

... Du zum Fensterputzen Aceton verwendest.

... Du weiße Kittel schick findest.

... Dir Worte wie "Glasfritte", „Rührfischangel“, "Nachkochen" oder "Roti" nicht mehr seltsam vorkommen.

...Du die Cola vor dem Leermachen umschwenkst, um den "Niederschlag" am Boden zu überführen.

...Du beim Vornüberbeugen die Kitteltasche zuhältst, damit nicht alles auf den Boden fällt...Auch wenn du gar nicht im Labor steht und bloß ein normales T-Shirt anhast.

...Du für jedes Problem ein Lösemittel vorschlägst - oder einen Aufschluss

...Du deine Kuchenform konstant wiegst.

...Du die prozentuale Ausbeute an Kuchen bestimmst.

...Du nach dem Polterabend den Glasbläser kontaktierst.

...Du krampfhaft nach deiner Schutzbrille suchst, obwohl du zu Hause bist.

...Du beim Frühstück in der Brusttasche deines Bademantels verzweifelt nach dem Spatel zum Überführen der Marmelade suchst.

...Du das heiße Backblech mit Pizza ohne Topflappen aus der Röhre rausholst.

...Du nachts um drei wach wirst und im Buch etwas nachschlagen willst für deine Analysen.

...Du dir zum Kochen einen Magnetrührer in der Kochplatte wünscht, damit es beim Tomatensauce-kochen keinen Siederverzug gibt.

...Du beim Kuchenbacken die Waage anschreist, weil sie nicht auf 0,001 g genau anzeigt und wenn man die Mischung für den Kuchen nur noch im Messzylinder abmisst...

...Du in deiner Küche einen Abzug zum Zwiebelschneiden installierst.

...Du Messbecher beim Backen auf Augenhöhe hebst... Schließlich hat auch Milch einen Meniskus.

...Du im Bett aufwachst und Deine Schutzbrille noch aufhast.

... Du anfängst, Dich mit Deiner Säule wie mit Deiner besten Freundin/Deinem besten Freund zu unterhalten...