Sonntag, 1. August 2010

Bernstein und der Funke, der übersprang

Schon gewusst?
Der Name „Elektron“ bedeutet so viel wie Bernstein und wurde -wie so oft- aus dem Griechischen abgeleitet. An eben diesem Bernstein wurde nämlich erstmals die Elektrizität entdeckt. In diesem Fall handelte es sich um Reibungselektrizität, also in etwa das, was wir uns erhoffen, wenn wir zwei sogenannte „Feuersteine“ aneinanderschlagen.
Bernstein lässt sich sehr leicht elektrostatisch (durch Influenz) aufladen. Das wiederrum ist das Phänomen, das man beobachten kann, wenn man die -möglichst langen- Haare einer wehrlosen Person mit einem Luftballon reibt.

Bereits die alten Griechen erkannten die besondere Eigenschaft des Bernsteins und benannten das Phänomen „Elektrizität“.
Nebenbei bemerkt kommt das deutsche Wort Bernstein vom niederdeutschen Wort „bernen“, was brennen bedeutet. Bernstein ist neben seiner elektrisierenden Eigenschaft auch brennbar. Wenn man Bernstein anzündet verbrennt er unter einem angenehmen Duft.

Nachdem diese Entdeckung bereits 600 Jahre vor Christus gemacht wurde, hat Otto von Guericke (der Typ mit den Magdeburger Halbkugeln, die aufgrund des Vakuums zwischen ihnen nicht einmal von zwei Pferden auseinander gezogen werden konnten) sie sozusagen wiederentdeckt. Er baute eine „Elektrisiermaschine“, mithilfe eines sich drehenden Schwefelballs (Vorstellung: gelb und klebrig?^^), der Funken erzeugte - sozusagen den ersten Generator.


Soviel zur kurzen Geschichte der Elektrizität und zur Herkunft des Namens „Elektron“.