Mittwoch, 7. Oktober 2009

Herr Doktor... Herr Doktor...

- Laborgeräte und ihre Sorgen -

Jedes Semester gibt es diese eine spezielle Phase im Leben eines Chemiestudenten... Im "realen" Leben würde diese wohl der Grippewelle entsprechen.
Liebevoll wird diese Phase der kompletten Demotivation, des allgemeinen Unwohlseins und des Hilfe-warum-in-aller-Welt-studiere-ich-bloß-dieses-Fach-Denkens auch als "Laborkoller" bezeichnet.
Faszinierenderweise tritt er immer wieder recht überraschend auf, spätestens am Ende des Semesters kann sich kaum noch jemand daran erinnern - im Nachhinein war die Laborarbeit immer "ganz toll", während man sich in der Laborzeit selber manchmal nur noch die Kugel geben wollte.

Aber der Laborkoller selber soll gar nicht Thema dieses Eintrags sein. Jede Grippe hat so ihre Gegenmittel. Entweder man greift sofort zum Medikamentencocktail oder man versucht es mit den guten alten Methoden, wie beispielsweise Tee trinken, viel schlafen etc.
Den Laborkoller kann man etwas leichter aushalten, wenn man seinen Humor behält. Das fällt manchmal leichter und manchmal etwas schwerer.

Hier ein Zeitvertreib mit Chemikerhumor:
Wir reden uns einfach ein, dass nicht nur wir es schwer haben, sondern es den Laborgeräten genauso schlecht, wenn nicht gar schlimmer geht.

Ein paar Zeichnungen meinerseits, entstanden bei der Entwicklung eines Geburtstagsgeschenkes kurz vor einer Klausur, mitten im Laborstress. :-)
(Ich hoffe man kann den Text lesen)

From Wenn die Chemie stimmt...


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